1. Herren: Erfolgreiche Expedition zum Nordpol

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Am vergangenen Samstag stand unser letztes Spiel der Vorrunde auf dem Programm. Nach dem Sieg des VfL in Kiel traten wir in fröhlicher und vorweihnachtlicher Stimmung – zu fünft eng gequetscht in Haralds Auto – die Reise in das 44 Kilometer entfernte Nortrup an.
An der Halle trafen wir auf Max und Jacky, die unsere frenetische Zuschauerin war. Da die SV Nortrup ihre Heimfans wohl nicht aktivieren konnte, lag der gefühlte Heimvorteil darum klar auf unserer Seite.
Die Halle war wegen einer Nikolausfeier und der zu unserem Spiel eigentlich zu erwartenden Besuchermassen geschmückt worden: Bilder des Nikolaus hingen da, einige Scheinwerfer, Rentiere konnte man auf einem Plakat erblicken, und die Veranstalter hatten sogar dankenswerterweise daran gedacht, die Temperatur im Vorhinein auf Nordpol-Niveau zu senken.
Zu zitterten und froren wir uns warm, um dann pünktlich um 16 Uhr in das Spiel zu starten – diesmal erneut ohne Gleb, der aber durch Martin hochkarätig ersetzt werden konnte.

Wie schon in der gesamten bisherigen Saison zeigte sich auch diesmal wieder unsere urplötzlich aufgetauchte Doppelstärke: Zwar konnten Harald/Martin gegen Doppel 1 nichts ausrichten, aber Max/Malte und Peter/Friedrich sorgten jeweils in knappen 5-Satz-Spielen für eine 2:1-Führung.
Auch die Einzel liefen für uns dann hervorragend: Zwar konnte Harald gegen Stefan Neßlage nicht gewinnen, die nachfolgenden vier Spiele gingen dann aber relativ deutlich an uns. Hier muss man noch mal einen Satz über Max verlieren, der im letzten Spielbericht für ein fantastisches, ansehnliches Spiel hochgelobt wurde. Dies ist offensichtlich eine traumatische Erfahrung gewesen, sodass er in seinem Einzel zeigte, dass er auch anders kann – und in einem außergewöhnlich unansehnlichen Spiel 3:0 gewann. Nur Friedrich musste über die volle Distanz gehen und verlor dann im fünften Satz unglücklich. Trptzdem starteten wir mit einem komfortablen 6:3-Vorsprung in den zweiten Einzelabschnitt.
Nun hieß es, weiter dran zu bleiben, um dieses Spiel nicht noch aus der Hand zu geben. Und das gelang vorzüglich: Zwar konnten Max und Malte verdientermaßen nicht gewinnen, aber Harald (mit einer Paradevorstellung) und Peter mit seinem ungefährdeten zehnten Sieg im zehnten Spiel lieferten die Vorlage für das große Spiel von Friedrich: Nach kurzem Einbruch im zweiten Satz gewann er souverän unseren letzten Punkt der Vorrunde.

Nach diesem wichtigen 9:5-Sieg stehen wir nun auf Platz sieben von 11 mit einer Punkteausbeute von 10:10 – in der Liga liegen zwischen dem vierten und dem neunten Platz nur drei Punkte. Es hat sich gezeigt: Mit vollständiger Aufstellung können wir mit jeder Mannschaft mithalten, aber wenn Stammspieler ausfallen, kann es für uns nach unten hin noch ganz eng werden.
Mit etwas veränderter Aufstellung geht es für uns Anfang Januar weiter, da Peter durch seine Siegesserie zu viele Punkte gesammelt hat – wir freuen uns auf viele weitere spannende Spiele, den ein oder anderen Fünf-Satz-Sieg, kalte Hallen, vielleicht auch mal einen Kantenball, und grüßen mit einem weihnachtlichen
GUT – SPORT!

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