Kein Tag wie jeder andere…

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Während in Niedersachsen der Tischtennisschläger meistens noch im Sommerschlafmodus ist, wird in anderen Regionen bereits wieder zur „Kelle“ gegriffen. Dem Ferienende zum Trotz haben dies fast 1.500 Kinder am vergangenen Wochenende getan. Bereits zum 25. Mal war Düsseldorf Hauptstadt des Tischtennisnachwuchses. Da diese Veranstaltung mittlerweile weltpolitische Tragweite hat, war es keine Überraschung, dass die Ministerpräsidentin des Landes NRW ein Grußwort an die Tischtenniskinder der Welt schickte.

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Mädchen und Jungen aus 20 Ländern folgten dem Aufruf. Die weiteste Anreise hatten sicherlich die Spielerinnen und Spieler aus China und zum ersten Mal auch aus Chile. Es wurde aber nicht nur 25 Jahre Geschichte aufgetischt (alles begann mit der Tischtennisolympiade), sondern auch großer Sport und viel Action geboten.

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Wie gewohnt ging es am Freitag um 10 Uhr los. An 75 Tischen wurde gespielt. Auch wenn es die Wettspielordnung des WTTV vorschreibt, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass andere Spieler/innen als Schiedsrichter fungieren. Und wenn es mit dem Zählen noch nicht so richtig klappt, springen die „Großen“ gerne ein. Die Gruppe „Men in Black“ war natürlich auch vertreten. Sie mussten sich aber mehr um die Betreuer an der Box als um die Spieler in der Box kümmern.

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Aber auch das Angebot abseits des Spielgeschehens konnte sich wieder sehen lassen. Oder hättest Du kein Interesse, Mal mit Publikumsliebling Timo Boll ein Doppel zu spielen?

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In diesem Jahr stand die Veranstaltung offensichtlich unter dem Motto „Tischtennis für Jedermann“. So ließen es sich die Nationalspieler der Rollis nicht nehmen, ihr Können unter Beweis zu stellen.

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Hast Du schon Mal Tischtennis mit verbundenen Augen gespielt? Nein? Dann hattest Du am letzten Wochenende die Gelegenheit. Das sog. Blindentischtennis fand großen Anklang bei den Anwesenden.

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Am Samstag war dann der absolute Ausnahmezustand. Im benachbarten Fußballstadion hatte Fortuna Düsseldorf sein erstes Heimspiel in der Saison. In der Zwischenzeit hat die Polizei das Areal großzügig abgesperrt. So gab es für Spieler, Betreuer und Gäste kein Entkommen aus der Halle. Ersthaft interessiert hat es aber niemand. Schließlich ist die Herausforderung Tischtennis viel spannender als Fußball, oder?

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Am Abend nach dem Wettkampf hat der eine oder andere „Plastikballkünstler“ gedacht: Heute war es kein Tag wie jeder andere!“ Bis zum nächsten Mal im Dorf an der Düssel.

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