Tischtennis mal anders

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Der Osnabrücker Sportclub hieß am gestrigen Freitagabend die Gäste aus der Innenstadt und Niedermark willkommen. Wie erwartet befand sich die Sportstätte nicht termingerecht in einem spielbaren Zustand. Ein rechtzeitiges Umziehen war auch nicht möglich, da die Herrenumkleide von der Weiblichkeit belegt war. So konnte das Einspielen nur unter widrigen Umständen stattfinden und das Spiel verspätet beginnen. Gleich das erste Doppel wurde durch eine unbekannte Person unterbrochen, um einen Metallkorb mit Basketbällen aus der Spielbox zu rollen. Im weiteren Spielverlauf drang auf einmal laute Musik aus dem Sportlertreff, so dass der Treffpunkt des Balles nicht mehr wahrnehmbar war. Der Hinweis an die gastegebende Mannschaft wurd nur mit den Worten quittiert, dass sie nichts dafür könnten. Wenn man die fehlende einheitliche Sportbekleidung noch hinzuzählt, dann wäre eine Gebühr in dreistelliger Höhe an den Verband zu entrichten gewesen, ganz zu schweigen vom regelwidrigen Sportmaterial einzelner Spieler. Zum Glück ist es nicht zum Supergau gekommen. Die Halle konnte nur noch durch eine schmale Seitentür verlassen werden. Der Weg nach draußen führte über den unbeleuchteten Hof, so dass es noch beinahe zu einem Sturz gekommen wäre. Da freut sich jede Aufsichtsbehörde, nur nicht die etwaigen Betroffenen im Ernstfall. So wurde das Spiel zur Nebensache. Auch wenn am Ende ein klares 9:2 für Justus & Co. auf dem Spielformular stand, so wurde der letzte Ballwechsel kurz vor 23 Uhr gespielt. Die beiden Punkte erzielten das Doppel Niemann/Petri. Friedrich gewann auch sein Einzel. Unser Dank geht an die Fans, die sich den müden Kick ertragen mussten.

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