Saisonabschlussbericht 2012/2013

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Wie sieht ein Tag bei der Familie „Leibesübung“ in Osnabrück aus? Zu den Frühaufstehern gehören die Kinder. Sie sind bereits wie jeden Dienstag hellwach und finden sich um 17:30 Uhr in der Tischtennisschule an der Hackländerstraße ein. Dort erwarten sie Frauke, Raphael und Vadim. Wie heißt es so schön: ohne Schweiß kein Preis! Deshalb wird viel geschwitzt, aber auch viel gelacht. Und wenn in der Mathestunde die Unsinnskurve steil nach oben zeigt, werden die Schüler wieder schnell auf den Nullpunkt gebracht. Die schulischen Leistungen lassen sich nach einem Jahr sehr positiv bewerten. Kontinuierlich hat sich die 1. Schülermannschaft in den vergangenen Monaten steigern können und die Saison mit ihrem ersten Punktgewinn im letzten Meisterschaftsspiel beendet. Für David Polner sprang sogar ein positives Punktekonto heraus. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entwicklung. Unser Dank geht aber auch an die genannten Trainer, sowie an die Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass es beim VfL wieder Schüler- und Jugendtraining gibt.

So gegen 19 Uhr kommt die Mutter von der Arbeit. Nachdem die Kinder zu Bett gebracht sind, erholt sie sich bei einem Pläuschchen mit den Damen aus dem Frauenclub am gedeckten Tischtennistisch. Aber auch bei den Punktspielen am Wochenende ist jedem Gast eine Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen sicher. Die Rede ist natürlich von unserer 1. Damenmannschaft. Das bisschen Haushalt wird gemeinsam erledigt. Darin liegt auch die Stärke unserer „Ladies“. Bereits die vorherige Saison war bereits „dufte“. Und niemand hatte zu Saisonbeginn geglaubt, dass die Platzierung noch zu toppen ist. Sie war es. Ein sensationeller 2. Platz in der Bezirksliga Süd sprang am Ende heraus. Dass die Leistungskurve aber nicht gegen unendlich geht, ist den Damen von Petra Bolduin aber auch klar. Deshalb haben sie auf die Relegation zur BOL verzichtet. Besonders erfreulich ist das Abschneiden von Frauke. Mit einer Rückrundenbilanz von 17:4 hat sie den Olymp in der Damenwertung erklommen. Da hat sie sich wohl einiges von den Kids abgeschaut. Schülertraining bildet.

Ganz schön geschafft sind die Männer im Haus „Backhaus-Arena“. Die Berufswelt wird immer stressiger. Termine, Termine, Termine. Deshalb mussten die Herrenmannschaften in dieser Saison sehr häufig auf Ersatz zurückgreifen. Hinzu kam, dass einige Herren sich krankheitsbedingt durch die Saison geschleppt haben oder sogar komplett ausgefallen sind. So muss die 1. Herrenmannschaft mit dem erreichten 7. Platz in der 2. Bezirksklasse OS-Nord zufrieden sein. Zum Glück konnte Stammvater Harald Niemann stets auf seine Sportkameraden aus den unteren Mannschaften zurückgreifen. Hoffentlich steigt die Fieberkurve nicht auch in der nächsten Saison wieder an.

Auch der 2. Herren erging es in dieser Saison nicht besser. Gerade einmal ein Sieg (ausgerechnet gegen den späteren Meister in der Kreisliga OS-Stadt) und ein Unentschieden konnten in der Rückserie erreicht werden. Als noch Mannschaftsführer und „Mr. Lila-weiß“ Martin Poller ausfiel, war der Ofen fast aus. Zum Glück konnte er auf seine „Brüder“ aus der 3. Herren zurückgreifen und somit das Haus warm halten. Endlich ist jetzt Urlaubszeit, um sich bei einer Fahrradtour zum Dümmer zu erholen. Da bleibt die Höhenmeterkurve bestimmt ganz flach.

Abschließend kommen wir nun zu der Mannschaft, die es vor einem Jahr eigentlich noch nicht gab. Die Rede ist von der 3. Herrenmannschaft. Sie ist eine Retorte aus zwei Mannschaften. Eigentlich hätte sie eine Mannschaft sein können, die in der 1. Kreisklasse aufschlägt. Sie ist aber eine Mannschaft, die aus der 3. Kreisklasse in die 2. Kreisklasse aufgestiegen ist. Und in dieser Klasse hat sie eine Kur, pardon eine gute Figur gemacht: Platz 2, punktgleich mit dem Meister, aber mit drei weniger gewonnenen Spielen. Somit hat sie den Durchmarsch in die 1. Kreisklasse geschafft. Auch zu diesem tollen Erfolg gratulieren wir ganz herzlich. Eine Seniorentruppe ist sie noch nicht, auch wenn sie sich schon als Bandscheibenvorfalltruppe bezeichnet. Der Vergleich zeigt aber, dass beim VfL Jung und Alt unter einem Dach wohnt; ein Modell mit Zukunft, nicht nur beim Tischtennis. Wie man sieht ist die Familie „Leibesübung“ alles in allem eine ganz normale Familie, die auch in der nächsten Saison ihre Höhen und Tiefen erleben wird.

Und was bringt die nächste Saison? Hoffentlich viele spannende Ballwechsel und Spiele, aber auch Momente. Die Besucherinnen und Besucher unserer Homepage können sich nicht nur auf neue Gesichter freuen, sondern auch auf eine neue Hoomepage. Pünktlich zu Saisonbeginn erscheint der Vorschaubericht im neuen Gewand. Bei Lila-Weiß bleibt es also wie gewohnt spannend.

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