Bericht von den German Open in Bremen

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Bremen war an diesem Wochenende wieder einmal der Mittelpunkt des internationalen Tischtennissports. Deshalb war es auch keine Überraschung, dass die lila-weiße Delegation bereits auf dem Weg dorthin zahlreiche Sportkameraden der Osnabrücker TT-Szene traf. Überrascht waren wir aber, als wir in Bremen ankamen. Denn wir sahen zunächst das:

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Für das leibliche Wohl war also gesorgt. Wenige Schritte weiter waren wir am Ziel angekommen. Die ÖVB-Arena sollte an diesem tristen Novembertag für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Während es draußen in Kübeln schüttete, wurden unsere Herzen durch spektakuläre Ballwechsel gewärmt.

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Der Samstag versprach noch viele deutsche Teilnehmer/innen am Start. Zunächst standen die Doppel der Damen an. Die Kombination Sabine Winter / Petrissa Solja sollte an diesem Tag ganz groß aufspielen. Sie gewann nicht nur das Viertelfinale, sondern auch das Halbfinale gegen die erfahrene Kombination Silbereisen / Wu. Am heutigen Finaltag gewann das Youngster-Doppel auch das Finale. Welches Potenzial in Petrissa Solja steckt, zeigte sie auch im Einzel und gewann das Finale der U21-Konkurrenz. Bei den „Großen“ trat Shan Xiaona an. Niemand kannte diese „Deutsche“. Kein Wunder. Sie hat erst seit ein paar Wochen einen deutschen Pass. Die 29-jährige Penholderspielerin hatte es am Samstag mit Abwechrspielerinnen zu tun. Im Viertelfinale verlor sie ganz knapp gegen die Europameisterin und „Oldie“ Viktoria Pavlovich aus Weißrussland. Bei den Herren enttäuschte einwenig „Basti“ Steger. Er kämpfte zwar, fand aber nicht zu seinem Spiel und verlor im Achtelfinale. „Dima“ Ovtcharov und „unser“ Timo Boll machten es besser. Echte Konkurrenz hatten sie in Bremen nicht. Trotzdem sorgten sie für gute Stimmung und hielt die Zuschauer bis zum letzten Ballwechsel in der Halle, so auch Lila-Weiß.

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Das nächste TT-Event in der Region kommt bestimmt. Und wir sind wieder dabei. Wetten, dass…?

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