Der Wahnsinn geht weiter.

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Spiele der 1. Herrenmannschaft sind in dieser noch jungen Spielserie nichts für schwache Nerven. Dabei können die Leistungen und Ergebnisse der Einzelspieler kaum unterschiedlicher ausfallen. Gestern ging es zu den Sportfreunden in der Dodesheide. Beide Teams mussten auf ihre gemeldete Nummer 1 verzichten. Für Lila-Weiß sprang der Mann für alle Fälle, Ecki Fricke, ein. Beim SSC komplettierte Elias Murray die Mannschaftsaufstellung. Nachdem das lila-weiße Dreamteam, Harald Niemann und Friedrich Petri, denkbar knapp in fünf Sätzen ihr Doppel verlor, sah die Mannschaft nicht nur draußen, sondern auch in der Halle graue Wolken aufziehen. Zum Glück konnte die Paarung Christian Simon und Raphael Wagner den Abstand auf 1:2 verkürzte. Die nachfolgenden Einzelspiele gingen in den Paarkreuzen stets pari aus. Harald gewann seine Einzel im oberen Paarkreuz, während Uwe Weng seine Einzel trotz 2:1 Satzführung nicht nach Hause bringen konnte. Harald: „Das Glück, das ich heute hatte, hat Uwe gefehlt.“ Im mittleren Paarkreuz hat Christian Simon nicht seinen besten Tag erwischt. Aber zum Glück hatte Friedrich seine persönliche Sternstunde und gewann beide Einzel gegen Frank Hinrichsen und Jürgen Moldenhauer. Im unteren Paarkreuz zeigte sich im ersten Durchgang ein ähnliches Bild. Ganz wichtig war der 5-Satz-Erfolg von Raphael Wagner, dem der knappe, entscheidende Einzelsieg im Spiel gegen Belm offensichtlich sehr gut tat. Raphael und Ecki sorgten auch mit ihren zweiten Einzeln erstmalig dafür, dass der VfL in Führung ging. Im Abschlussdoppel lagen Harald und Friedrich dann bereits mit 0:2 Sätzen zurück und mussten im dritten Satz zwei Matchbälle der Paarung Willen/Hinrichsen abwehren, bevor sie den Spieß umdrehten und in fünf spannenden, hochklassigen Sätzen gewannen. Endergebnis: 9:7 „nur für diesen Verein.“

Mit drei Siegen aus drei Spielen hat die 1. Herren sicherlich nicht gerechnet. Erfreulich ist, dass alle Spieler zu dieser Serie beigetragen haben. Auch in diesem Spiel hat der kämpferische Wille Berge versetzt. So kann es nächsten Freitag in Wallenhorst weitergehen.

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