Elmar Hauf und Uwe Weng holen Titel in Hagenburg.

Download PDF

20110829

Die Saisonvorbereitung ist im vollen Gange. In ein paar Tagen stehen die ersten Punktspiele an. Das beste Training sind jedoch Wettkämpfe. Das sagten sich auch die Sportkameraden Elmar Hauf und Uwe Weng. So fuhren sie am letzten Samstag gemeinsam in das beschauliche Hagenburg am Steinhuder Meer. Dort erwarteten sie die „Tischtennisverrückten“ und „Turnierhaie“ aus dem Hannoveraner Raum.

Die Gruppenphase in der Herren-C-Konkurrenz verlief wie erhofft. Elmar gewann alle Einzel. Uwe verlor jeweils sein erstes Einzel in jeder Partie, um dann im zweiten Einzel den Siegpunkt zu holen; eine perfekte Kombination aus Training und Wettkampfpraxis:-)

Die Auslosung der Hauptrunde bescherte ihnen in der ersten Runde ein Freilos. Dies bot Elmar und Uwe die Gelegenheit, den nächsten potenziellen Gegner zu beobachten. Die Analyse hätte nicht unterschiedlicher ausfallen können. Während Elmar sich die „Angreifer-„Paarung wünschte, sah Uwe bessere Chancen für ein Weiterkommen im Spiel gegen die Abwehrstrategen vom TSV Kirchdorf. Die Kirchdorfer gewannen ihr Spiel, so dass Viele der Anwesenden ein langes und anstrengendes Spiel erwarteten. Doch Elmar zeigte eindrucksvoll seine Offensivqualitäten. Auch Uwe hatte keine Probleme mit seinem Gegner. Das Doppel war dann reine Formsache. Nun ging das Warten los, weil die anderen Paarungen über die volle Distanz gingen.

Im Finale ging es dann gegen die Lokalmatadoren Carsten Mues und Thomas Linke vom TSV Hagenburg. Entsprechend groß und erfreulich war der Zuschauerzuspruch in der Halle. Zunächst sah es nach einer klaren Sache für die Hagenburger aus. Elmar und Uwe verloren ihre Einzel relativ deutlich. Doch die Beiden spielten danach ein sehr gutes Doppel (sie gewannen alle Doppel an diesem Tag), so dass die darauffolgenden Einzel die Entscheidung bringen mussten. Bei Uwe zeigte sich Mal wieder, dass er erst ein paar Spiele braucht, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Er besann sich auf seine Tugenden und bot eine fast fehlerfreie Vorstellung. Jetzt ging das Bangen los. Zu dem Zeitpunkt führte Elmar im Abschlusseinzel 2:1 in den Sätzen, bekam aber im vierten Satz eine Packung. Hatte der Gegner nun das richtige Mittel gegen Elmar gefunden? Nein. Elmar änderte seine Taktik und verleitete somit den Gegner zu „unforced errors“. Nach zehn Stunden Tischtennis löste sich dann die ganze Anspannung. Mit 3:2 siegte Lila-Weiß in einem Endspiel mit Adrenalin pur. Herzlichen Glückwunsch!

Kommentieren ist nicht möglich.