VfL on Tour: Leben wie Gott in Frankreich.

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Ferienzeit ist Erholungszeit. Das haben sich auch vier VfLer gesagt. Auf den Spuren der Franzosen, die der Inbegriff für entspannenden Lebensstil sind, machten sich Susanne, Ecki, Martin und Stefan auf den Weg in Richtung Frankreich. Erster Kontakt mit Trikolore gab es in einem kleinen gallischen Dorf an der Düssel.

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Dort trafen sie auf den fünften VfLer. Uwe hatte diesen Tripp organisiert. Das Wochenende wurde gebührend mit französischem Champagner eingeläutet. Der erste Tag sollte gefühlvoll ausklingen. Zunächst wollten sich die Fünf ein Bild von der hohen Kunst der Akrobatik und französischer Clownkunst machen. Es ging ins Roncalli’s Apollo Varieté. Es bedarf nicht vieler Worte, um in den Bann der sinnlichen Lebensfreude gezogen zu werden. Zur weiteren leichten Unterhaltung ging es anschließend auf die größte Kirmes am Rhein. In luftiger Höhe ließen sich die Sportkameraden den Wind um die Nase wehen, bevor es dann in den parc d’attractions Altstadt ging. Bei fruchtigen Cocktails ließen sie den Tag ausklingen.

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Am Samstag ging es dann weiter in Richtung Colonia. Damit rückte Paris deutlich näher. In gut drei Stunden ist man mit dem Thalys in Paris. Für eine angemessene Versorgung ist an Bord stets gesorgt. Der Weg sollte aber zunächst in die Altstadt führen.

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Was wäre diese Stadt ohne die Franzosen? Wenn es nach der Geschichte geht, dann wäre Köln noch heute eine Kloake. Aber so hat die fünfgrößte Stadt in Deutschland innerhalb von 20 Jahren eine funktionierende Kanalisation bekommen. Das berühmt berüchtigte Kölsch ist aber erst um 1920 entstanden. Von der Qualität der deutschen Braukunst konnten sich die Fünf im Rahmen einer Führung durch die bekanntesten Brauhäuser der Stadt überzeugen. Die einhellige Meinung war, dass das Frauenbier der Kölner am Besten geschmeckt hatte.
Es gab aber auch Zeit für besinnliche Momente und Begegnungen der besonderen Art.

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Der (regen)feuchte, aber auch fröhliche Aufenthalt hinterließ anscheinend seine Spuren. Uwes Heimweh war so groß, dass in der Eile nicht der Zug nach Düsseldorf, sondern nach Wuppertal genommen worden war. Da aber Wuppertal „nur 300m“ von Düsseldorf entfernt ist, stellte dieser Umweg kein Problem dar, sondern sogar eine Bildungsreise. Für einige VfLer war dies die erste Bekanntschaft mit der Stadt der besonderen Verkehrsmittel.
Der letzte Tag des Kurzurlaubs stand wieder ganz im Zeichen der französischen Kultur. Aber auch in Deutschland hat der Reitsport eine lange Tradition. So bietet die Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg nicht nur eine Gelegenheit, die Haute Couture der Hüte zu bewundern, sondern auch den Nervenkitzel beim Wetten zu erleben.

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Ein erlebnisreiches Wochenende ging am späten Sonntagnachmittag zuende. Die Deutsche Bahn hat erneut bewiesen, dass sie pünktlich sein kann. Von einem klimatisierten Wagon kann man aber nicht ausgehen.

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