Saisonabschlussbericht 2010/2011

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Während momentan in anderen Regionen dieser Welt Strahlung eher unerwünscht ist, freuen wir uns, dass unser lila-weißes Vereinswappen wieder an alter Wirkungsstätte erstrahlt. Die Rückkehr an die Hackländerstraße war der erste Höhepunkt in der nun ablaufenden Saison. Der 23.10.2010 wird ein besonderes Datum für die Tischtennisabteilung bleiben. Aber auch ein zweiter Termin wird in die Geschichtsbücher eingehen. Dazu aber später mehr.

Der Saisonrückblick beginnt wie gewohnt mit unseren Damen. Auch wenn die Vereinsmeldung nur eine Damenmannschaft umfasste, so wuchs die weibliche Beteiligung am Training in den letzten Monaten kontinuierlich. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich. Sie passt genau in unser Konzept und in die zukünftige Ausrichtung des Tischtennissports beim VfL. Es ist eine große Familie entstanden, die sich sichtlich in ihrem neuen Wohnzimmer wohlfühlt. Nachdem die Wechselfrist bereits für die kommende Saison verstrichen ist, kann man schon sagen, dass die Familie weiter wachsen wird.
Welche postive Ausstrahlung der Umzug auf die Leistung unserer „Ladies“ hatte, verdeutlicht die Hinrundenbilanz. Nach dem Umzug verlor die Mannschaft von Petra Bolduin kein Spiel mehr. Dass es am Saisonende nicht ganz für einen Aufstiegsplatz reichte, lag an dem Verletzungspech in den letzten Spielen.

Kommen wir nun zum männlichen Geschlecht. Spätestens nach dem Supergau in Tschernobyl wissen wir, was so eine Überdosis Strahlung für Nachwirkungen nach sich tragen kann. Beim Kapitän der 1. Herren, Hans-Peter Scharmacher, waren sie zum Glück positiv. Er ließ es sich bis zum letzten Heimspiel dieser Saison nicht nehmen, freudestrahlend die Gäste in der neuen Halle zu begrüßen. Dank des Neuzugangs von Elmar Hauf zur Rückserie bot sich für die Mannschaft die Chance an, noch einmal durchzustarten und die Sensation zu schaffen. Der Gewinn der Relegation zur Bezirksliga krönte diese tolle Leistung. Gratulation! Die Wechselliste verrät es bereits, dass wir unsere langjährige Nummer 1, Michael Franck, der in der Rückserie erneut kein Spiel verlor (17:0 im Einzel und 10:0 im Doppel mit Andy Schubert an seiner Seite), verlieren werden. Unglückliche Umstände haben zu seinem Entschluss geführt, den Neuanfang beim TSV Westerkappeln zu unterstützen. Entscheidungen sind revidierbar, und vielleicht sehen wir ihn in zwei Jahren wieder im lila-weißen Dress. Aber ein Unglück kommt selten allein. Wie eine Kettenreaktion entschloss sich auch unsere Nummer 2, Andy Schubert, nach einer überragenden Saison sein Glück in der BOL beim SV Concordia Belm-Powe zu suchen. Wir wünschen diesen beiden sympathischen Sportkameraden, die für jeden Verein aufgrund ihrer positiven Ausstrahlung ein großer Gewinn sind, alles Gute und das notwendige Glück in ihren Punktspielen.

Und wie ist es der 2. Herrenmannschaft in dieser Saison ergangen? Langjähriger Kapitän Karsten Lytze ist mit 11 spielwilligen Sportkameraden förmlich überschwemmt worden. Dieser Tsunami hatte an Land noch die Stärke 10. Als die Welle jedoch auf Radioaktivität stieß, kam es zur Katastrophe. Gleich sechs Spieler mussten in der Saison aufgrund von Verletzungen zwischendurch pausieren. Trotzdem schaffte es Karsten, in allen Spielen eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Auch eine solche Leistung gebührt höchste Anerkennung. Am Ende sprang für die Mannschaft ein 6. Platz in der Kreisliga heraus.

Während viele Spielerinnen und Spieler nach dem letzten Punktspiel in der Saison die große Sommerpause genießen, krempelten vier VfLer/innen die Ärmel erst richtig hoch. Frauke Bruns, Toni Bartolcic, Daniela und Elmar Hauf machten sich an die Arbeit und organisierten die ersten Bambini-Meisterschaften in der Vereinsgeschichte des lila-weißen Tischtennissports. Ihre Mühen sollten am 21. Mai belohnt werden. Rund zwanzig Kids fanden den Weg mit Ihren Eltern in die neue Turnhalle an der Hackländerstraße und sorgten für einen neuen vitalen Geist. Auch das dienstags ab 17:30 Uhr angebotene Schüler- und Jugendtraining wird gut angenommen. Es wird zwar noch nicht ganz reichen, in der nächsten Saison eine erste Mannschaft im Nachwuchsbereich zu melden. Der Anfang ist aber gemacht. In Zukunft wird beim VfL wieder der Spruch gelten: Tischtennis kann man in jedem Alter spielen.

Für einige Spieler steht ein weiterer Saisonhöhepunkt noch aus. In einer Woche wird der legendäre VIERTE-Cup ausgetragen. Mal sehen, wer in diesem Jahr den Pott mitnimmt. Selbstverständlich berichten wir über dieses fröhliche Ereignis auf unserer Homepage.

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