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Am vergangenen Samstag standen sich in der Backhausarena erneut langjährige Weggefährten gegenüber. Der SSC Dodesheide mit Volker Machts, Dirk und Jürgen „Mo“ Moldenhauer, Michael Willen, Frank Hinrichsen und Mannschaftsführer Rene Niedzwetzki waren zu Gast. Eigentlich sollte die Partie gegen den SSC Dodesheide im gleichnamigen Stadtteil ausgetragen werden. Aufgrund der schwerwiegenden Baumängel an der gerade sanierten Sporthalle wurde kurzfristig das Heimrecht getauscht. Hans-Peters Ansprache verdeutlichte, was er von seiner Mannschaft an diesem Tag erwartete: ein Sieg. Der SSC steht mit dem Rücken zur Wand. Zu Beginn der Saison hat die Mannschaft ihren Spitzenspieler Oliver Hinnersmann an den OSC verloren.

Zunächst sah es auch wie „nach Plan“ aus. Die Doppel wurden mit 2:1 gewonnen. Hans-Peter und Uwe schöpften erneut ihr Potenzial nicht aus und verloren verdient gegen Dirk und Volker. Erfreulich war der Sieg des Duos Schmölders/Simon. Christian sprang für den beruflich verhinderten Harald Niemann ein. Im oberen Paarkreuz zwang Michael Franck seinen Gegener immer wieder zu Fehlern. Andreas Schubert fand dagegen kein Mittel gegen den sehr variabel spieldenden Volker und verlor in vier Sätzen. Zur Überraschung der Zuschauer glänzte an diesem Tag die „Mitte“. Sowohl Hans-Peter als auch Uwe Weng gewannen ihre Einzel. Für Uwe waren es die ersten Siege in dieser Saison. Dieser Glücksfall war auch notwendig, weil das untere Paarkreuz beide Spiele im ersten Durchgang abgeben musste. Trotzdem war die Mannschaft zuversichtlich, das Spiel nach Hause zu schaukeln. Im oberen Paarkreuz zeigte sich dasselbe Bild wie im ersten Durchgang. Michael gewann sein Einzel souverän. Andreas hatte so seine Schwierigkeiten mit dem Spielsystem des Gegners. Das hatte Uwe gegen „Mo“ auch. Bis zu diesem Spiel konnte er kein Einzel gegen ihn gewinnen. Aber hier zahlte sich aus, dass Andreas in der Dodesheide einige Jahre gespielt hatte. Hinzu kam, dass die Sportkameraden vom SSC so gut wie keine Traningsgelegenheiten haben. Den Siegpunkt erzielte nach tollem Kampf und sehenswerten Ballwechseln Christian Simon gegen Rene Niedzwetzki. Wer weiß, ob das Abschlussdoppel hätte gewonnen werden können.

Am nächsten Samstag heißt es wieder „Aufschlag in der Backhausarena“. Dieses Mal geht es gegen die Sportkameraden aus Riemsloh. Wenn alle Lila-Weißen an Board sind, dürfen sich die Zuschauer auf ein spannendes Spiel freuen. Im oberen Paarkreuz wird bestimmt hohe Spielkunst gezeigt.

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