1. Herren verpasst Traumstart.

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Mit viel Licht, aber auch mit Schatten ist die 1. Herrenmannschaft in die neue Saison gestartet. Dank eines überragenden oberen Paarkreuzes mit Michael Franck und Andreas Schubert sowie einem gut aufgelegten Rainer Schmölders hat die Mannschaft von Hans-Peter Scharmacher drei Pluspunkte aus zwei Spielen geholt.

Im ersten Spiel war der Aufsteiger OSC II zu Gast. Die gemeldete Mannschaftsaufstellung machte deutlich, dass es kein leichtes Spiel werden wird, zumal der OSC sein unteres Paarkreuz für diese Begegnung mit viel Erfahrung verstärkt hat. Erinnerungen an alte Zeiten wurden wach, als Sportkameraden Jürgen Höpfner, Harald Niemann und Rainer Schmölders an den Tisch gingen. Kontrastprogramm gab es im oberen und mittleren Paarkreuz. Unser langjähriger Spitzenspieler Michael Franck hatte für seine Gegner allerdings auch eine Überraschung parat. Um einen Freund für die neue Saison fit zu machen, entschloss er sich kurzfristig für eine neue Spielstrategie. Im ersten Einzel ging sie auch auf. Gegen die Erfahrung von Oliver Hinnersmann reichte dann leider nicht. Aber zum Glück hat Andreas Schubert seine Unbekümmerheit aus der vergangenen Saison in die neue mitgenommen. Auch zu seiner Überraschung gewann er beide Einzel. Dabei holte er im ersten Einzel einen 0:2 Satzrückstand auf. Chapeau!

Das mittlere Paarkreuz mit Hans-Peter Scharmacher und Uwe Weng hatte am Samstag einen schweren Stand. Wenige Stunden vor dem Spiel holte sich Hans-Peter noch einen leichten Hexenschuss, sodass er im zweiten Spiel gegen BSV Holzhausen II auch pausieren musste. Dass es dann doch zu einer gerechten Punkteteilung reichte, war auch der guten Leistung im Doppel und einem ausgeglichenen Spielverhältnis im unteren Paarkreuz zu verdanken. Ein 9:7 war zum Greifen nahe, als Harald Niemann zwei Matchbälle im entscheidenden Satz hatte. Sensationelle Reflexe des Sportkameraden Heinz-Peter Beste verhinderten den Sieg.

Am Sonntag um 9 Uhr sahen sich die Männer um Mannschaftsführer Hans-Peter schon wieder in der Halle an der Iburger Straße. Zum letzten Mal vor der Rückkehr an die Hackländerstraße durfte der VfL eine Mannschaft dort begrüßen. Es waren die „Vorstädter“ aus Holzhausen. Dass die Partie erneut im Abschlussdoppel entschieden werden musste, hatte niemand in der Halle vor dem Spiel erwartet, weil Holzhausen auf das gemeldete obere Paarkreuz verzichten musste. Dass es doch dazu kam, lag erneut am mittleren Paarkreuz. Harald Niemann und Uwe Weng fanden kein Mittel, das Spielsystem ihrer Gegner zu knacken. Erst im fünften Satz des zweiten Einzels konnte zumindest Harald einen wichtigen Punkt beisteuern. Auf die Siegerstraße brachte Rainer Schmölders letzten Endes die Mannschaft. Das Abschlussdoppel konnte erneut souverän gewonnen werden.

Was darf man von der Mannschaft in dieser Saison erwarten? Vielleicht gibt es die Antwort bereits im nächsten Spiel gegen Belm. Für einige Spieler kommt die fünfwöchige Pause gerade recht.

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