Saisonvorschaubericht 2010/2011

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Die Saison hat noch gar nicht angefallen. Trotzdem ist sie bereits jetzt ein voller Erfolg für die Tischtennisabteilung des VfL Osnabrück. Es dauert nicht mehr lange, bis unsere neue Halle fertig sein wird. Auch wenn wir uns sehr gerne an heiße und enge Matches in der legendären Backaus-„Sportarena“ erinnern, so sind wir hocherfreut, demnächst den Tischtennissport über die Stadtgrenzen hinaus in einem modernen Ambiente zu präsentieren. Es vergeht kein Tag, an dem der Neuanfang an alter Wirkungsstätte nicht diskutiert wird. Und Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Tischtennis wird selbstverständlich auch schon wieder gespielt. Schließlich sind sportliche Erfolge gute Medizin für Körper und Geist. Aber was können wir in dieser Saison erwarten, in der eine Damen- und zwei Herrenmannschaften für Lila-Weiß auf Punktejagd gehen werden? Dieser Bericht soll eine erste Einschätzung geben.

Tradition hat bei uns eine große Bedeutung. Deshalb startet dieser Ausblick traditionsgemäß mit der 1. Damenmannschaft. Ist die herausragende Rückserie der vergangenen Saison, die noch eine Aufstiegsmöglichkeit in die Bezirksliga gebracht hatte, noch zu überbieten? Diese Frage stellt sich für die Ladies um Mannschaftsführerin Petra Bolduin nicht. Die Mischung aus langjähriger Freundschaft und sportlicher Begeisterung schweisst die Mannschaft zusammen. Erfreulich ist, dass neue junge Spielerinnen immer wieder den Weg zum VfL finden und sich sichtbar wohlfühlen. Jetzt könnte man meinen, dass Business as usual für die Damen angesagt wird. Nachdem es auf Kreisebene keine Damenstaffel mehr gibt, dürfen wir gespannt sein, wie sich diese Entwicklung auf Bezirksebene auswirken wird. Mit dem Abstieg werden unsere Damen sicherlich nichts zu tun haben.

Platz 5 belegten die 1. Herren in der vergangenen Saison. Dabei wurde in den verlorenen Spielen sichtbar, dass durchaus mehr drin war. Deshalb haben sich die Spieler zum Ziel gesetzt, diees Mal ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. Es wäre auch für die ehemalige Tischtennishochburg Stadt Osnabrück wichtig, wenn nicht nur Gretesch und seit dieser Saison nach langer Zeit auch wieder OSC die Farben der Stadt in höheren Ligen vertreten würden. Auf dem Papier sieht es zwar so aus, als würde mit dem Aufsteiger SV Wissingen aufgrund der „Übernahme“ von SuS Buer wieder ein vermeintlich unschlagbarer Gegner auf die Spieler des Kapitäns Hans-Peter Scharmacher warten. Die Erinnerungen an Spiele gegen die Sportkameraden sind aber durchaus positiv. Aber auch die anderen Mannschaften sind nicht zu unterschätzen. Viele bekannte Gesichter auch aus gemeinsamen Zeiten beim VfL warten auf die Mannschaft. Die Stärken und Schwächen der Spieler sind folglich bekannt. Deshalb wird Tagesform und Motivation in vielen Spielen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Hoffentlich wird die Mannschaftsaufstellung keine Rolle spielen.

Die Kreisliga wird die neue Heimat der 2. Herren sein. Der erfahrene Sportkamerad Karsten Lytze wird die neuformierte Mannschaft führen. Wenn die Mannschaft stets in der bestmöglichen Besetzung antritt, dann ist sicherlich ein Platz unter den ersten Drei drin. Wichtig wird es sein, einen guten Start zu erwischen und die Truppe bei Laune zu halten. Schließlich besteht sie aus elf Spielern, pardon, aus 10 Spielern und einer Spielerin. Für gute Stimmung werden sicherlich die VfL-Comedians aus der ehemaligen VIERTE sorgen. Denn eins darf man nicht vergessen: Wir spielen Tischtennis, weil es uns Spaß macht, Fitness und Gesellschaftsleben zu kombinieren.

In den letzten Jahren wurde der Bericht an dieser Stelle mit der 3. Herren fortgesetzt. Die Gesundheit einiger Sportkameraden lässt es momentan leider nicht zu. Wir wünschen ihnen baldige Genesung. Allen anderen aktiven Sportkameradinnen und -kameraden wünschen wir ein goldiges Händchen und das notwendige Glück, um in entscheidenden Situationen die Oberhand zu haben. Let´s go, Lila-Weiß!

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