Saisonabschlussbericht 2009/2010

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Bereits zu Beginn der Saison war klar, dass sie eine besonders deftige werden sollte. Dass sie dann so abwechslungsreich wurde, konnte niemand vorhersehen. Was war geschehen?

Im August 2009 war es soweit. Zum ersten Mal nach vielen Jahrzehnten wurde nicht mehr an der Hackländerstraße gekocht und serviert, sondern in der vergleichsweise kleinen Gymnastikhalle der Teutoburger Schule. Und damit fingen die Überraschungen schon an. Die Freude über vier Kochtage verflog sehr schnell, weil es nur einen Duschraum gab. Auch was die Standfestigkeit in der Küche anging, war es auch nicht zum Besten bestellt. Aber der Verein für lachende Anhänger des Tischtennissports nahm es mit Humor. Schließlich durften wir froh darüber sein, eine schlagkräftige 1. Herrenmannschaft im Jahr 1 nach dem Weggang von vier Leistungsträgern wieder zu stellen. Dieser Bericht beginnt aber wie gewohnt mit unserem „Dessert“, der 1. Damen. Seit vielen Jahren sind sie das stabilisierende Element und zugleich der süße Farbtupfer in unserer Abteilung. Birgit Wibbeler, Renate Zierath und die neue Konditormeisterin Petra Bolduin bildeten die Mannschaft von Position 1 bis 3. Am Rang 1.4 fand sich am Ende der Saison ein neues Gesicht. Frauke Bruns fand den Weg zum VfL und bereicherte die Mannschaft nicht nur mit ihren Siegen, sondern auch mit einer vorbildhaften Einstellung am Kochherd, pardon Tischtennistisch. Aber auch die anderen Spielerinnen bereiteten leckere Gerichte. Unsere Damen verstehen eben ihr Handwerk. Am Ende sprang für die Mannschaft ein hervorragender 3. Tabellenplatz heraus. Vorallem in der Rückrunde vernaschten sie ihre Gegnerinnen der Reihe nach (nur zwei Niederlagen). Herzlichen Glückwunsch!

Süß-sauer war für die 1. Herrenmannschaft zu Beginn der Saison angesagt. Chefkoch Hans-Peter Scharmacher wusste erst mit dem Öffnen des letzten Überraschungskekses, mit welchem Team er in die nächste Saison gehen würde. Uwe Weng machte seine Ausbildung in Osnabrück und kehrte nach zweieinhalb Jahren wieder zurück zu seinen (Gingseng)Wurzeln. Mit neuen Variationen bereicherte er im Ausland zwar seine Kochkunst, vernachlässigte aber einige Grundregeln. Kochlehrer Michael Franck brachte nicht nur ihm, sondern auch den beiden Neulingen Andreas Schubert und Markus Wernsing das kleine Einmaleins wieder bei. In der Hinserie mussten wir feststellen, dass eine Ananasscheibe leider faul war. Somit verlief die Hinrunde alles andere als abgeschmeckt. Um die Liga zu halten, entschied man sich, qualitativ hochwertige (und erfahrene) Ware für die Rückserie einzukaufen. Harald Niemann und Rainer Schmölders ergänzten das Kochteam von Hans-Peter. Damit klappte am Ende auch die Anrichtung einer Pekingente. Beide (Durch-)gänge wurden von der Jury insgesamt mit einem fünften Tabellenplatz in der 1. Bezirksklasse Osnabrück bewertet.

Die Situation bei den Starköchen der Kochschule VfL Osnabrück zog sich wie ein durchwachsener Speck auch bei der 2. Herren durch. Dabei war die Mannschaft bislang für seine gutbürgerliche Küche bekannt. Doch die Speisekarte konnte nicht alles halten, was sie versprach. Sehr viele Gerichte liefen einfach nicht. Zum Glück brachte kurz nach Beginn der Saison Aaron Dirks neuen Wind in die Küche. Er verflog jedoch zur Rückserie, weil Harald und Rainer das Team verließen und in die 1. Herren wechselten. Da half auch nicht mehr, dass sich Christian Simon seinen ersten Stern erkämpfte. Trotzdem Gratulation zu einer ganz starken Entwicklung!
Eine weitere Überraschung gab es dann am Ende der Rückserie. Zum ersten Mal seit Einführung der Reli-Regelung hat es eine Mannschaft des VfL getroffen. An dem Tag der Entscheidung ließen es sich die Köche um Leiter Ralf Wöstmann nicht nehmen, ein Buffet für die Gäste bereitzustellen. Kleine Happen und ein frisches Pils wurden gereicht. Die Gäste dankten es mit einer guten Stimmung.

Seit vielen Jahren werden die Köche aus der 3. Herren als Feinschmecker ausgezeichnet. Feinste Antipasta und tolle Weine lassen sich die Genießer schmecken. Kein Weg ist ihnen zu weit, um in den Genuss der edlen Speißen zu kommen. Sommelier Karsten Lytze schafft es dann immer wieder, die richtige Wahl des Weines zu treffen.
Die Qualität der Kochkunst in der Mannschaft wird durch die drei Sperrvermerke deutlich, die sich im weiteren Saisonverlauf als saure Zitronen für die zweite Herren erweisen sollten. Für eine liebliche Note sorgt stets Susanne Wehrmann. Spanische Spezialitäten trägt Eckardt Fricke bei. Für die passende Deko ist Stefan Kemper zuständig. In der Summe sprang Platz 3 in der 1. Kreisklasse OS-Stadt heraus.

Wir wünschen allen Hobbyköch(inn)en und natürlich auch den Profis der Tischtennisszene eine erholsame wettkampffreie Zeit. Nach den Sommerferien hoffen wir, Euch in unserem neuen Restaurant an der Hackländerstraße begrüßen zu dürfen.
Unter der Rubrik „Mannschaften“ sind mittlerweile die Bilanzen verewigt worden.

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