Schneeweiße Weste

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Während in anderen Sportarten Spieltage kollektiv abgesagt worden waren, machte sich die 1. Herren gestern auf dem Weg zum entferntesten Auswärtsspiel der Saison. Die Reise ging zu den Sportfreunden aus Fürstenau. An dem Tag sollte alles anders kommen als man ursprünglich dachte. Aus den Erfahrungen der letzten Jahren warnte unser Kapitän die „Neulinge“ vor einer eiskalten Halle. Daraufhin reisten einige Spieler mit Mütze, Schal, Handschuhe und Unterziehhemde an. In Fürstenau angekommen erlebten wir erfreulicherweise eine kuschelig warme Halle. Die Unwetterwarnungen versprachen keine angenehme Anreise. Doch Harald Niemann hatte seinen Van hervorragend auf die winterlichen Verhältnisse vorbereitet und steuerte den Wagen souverän ans Ziel. Im Hinspiel lief es in den Einzeln fast optimal, während in den Eingangsdoppeln geschwächelt wurde. Dieses Mal holte die 1. Herren 2:1 Punkte aus den ersten drei Doppeln. Dabei verlor ausgerechnet das „Shooting-Star“doppel Schubert/Weng gegen Doppel 1 glatt in drei Sätzen. Aber zum Glück konnte die Mannschaft an diesem Tag auf die Erfahrung der Neuzugänge Harald Niemann und Rainer Schmölders zählen. Sie gewannen knapp das dritte Doppel.

Die einzige Gesetzmäßigkeit, die weiterhin Bestand hat, ist die schneeweiße Weste von Michael Franck. Auch in diesem Spiel gewann er souverän seine beiden Einzel. Dagegen musste Hans-Peter Scharmacher zwei Mal gratulieren. Sein erstes Spiel verlor er dabei aufgrund zwei Netzbällen im 5. Satz mit 9:11. Schade. Auch im mittleren Paarkreuz lief es dieses Mal eher suboptimal. Uwe Weng verlor beide Spiele 0:3, obwohl er vor allem im ersten Spiel hohe Führungen in den Sätzen (10:6, 10:5) verspielte. Andreas Schubert musste sich ebenfalls im ersten Einzel geschlagen geben, konnte aber das zweite Spiel für sich entscheiden.

Knappe Spiele werden standardgemäß im unteren Paarkreuz entschieden. Und hier konnte die 1. Herren überzeugen. Harald gewann beide Einzel. Rainer Schmölders steuerte einen Punkt bei, so dass der VfL mit 8:7 in das Abschlussdoppel ging. Es sollte eine Demonstration von Michaels spielerischen Fähigkeiten werden. In Serie fanden seine aus vollem Lauf gespielten Rückhandtopspinbälle ihr Ziel. Phénoménale!!!

Am nächsten Wochenende steht bereits das nächste sehr schwere Auswärtsspiel bei den Sportkameraden von Gretesch an. Ein Sieg würde wahrscheinlich vorzeitig den Nichtabstieg besiegeln. Aber noch ist es nicht soweit.

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