1. Herren erfüllt Soll an diesem Wochenende.

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Mit einem Sieg und einer Niederlage endete das Wochenende für die Herren der 1. Mannschaft. Bereits vor dem Spiel gegen die Sportfreunde vom SSC Dodesheide resümierte der Kapitän Hans-Peter Scharmacher mit den Worten, dass das Soll bereits erfüllt sei. Zwei Punkte sollten mindestens nach diesem Doppelspieltag auf der Habenseite stehen. Schließlich wird ein ausgeglichener Punktestand am Saisonende vermutlich nicht reichen, um mit dem Abstieg nichts tun zu haben.

Wie der Sieg gegen Spvg. Fürstenau und die Niederlage gegen SSC Dodesheide zustande gekommen sind, ist allerdings ein wenig überraschend. Die bislang souveräne Vorstellung in den Doppeln setzte sich dieses Mal nicht fort. Die 1. Herren startete gegen Fürstenau mit 1:2 und gegen Dodesheide sogar mit 0:3 in die darauffolgenden Einzelkonkurrenzen. Nach Plan verlief es für unseren Spitzenspieler Michael Franck. Er schraubte seine persönliche Bilanz auf 10:0 hoch. Und auch sonst trägt er mit seinem fachkompetenten Rat für den einen oder anderen Punkt seiner Sportkameraden bei. Unser Kapitän muss sich schon deutlich mehr anstrengen, um im oberen Paarkreuz zu punkten. Gegen die langjährigen Weggefährten reichte es an diesem Wochenende nur zu einem Erfolg in den Einzeln (gegen Overhoff von Fürstenau).

Die Mitte ist bislang in der Saison eine Wundertüte. Dabei hätte es das Wochenende für Sportkamerad Uwe Weng werden können. Wie ausgewechselt kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Hochkonzentriert und motiviert erspielte er sich gegen Grove und Vox von Fürstenau seine Satzführungen. Am Ende stand er dennoch mit leeren Händen dar. Dabei ließ er viele Chancen am Tisch liegen. Umso überraschender gelang ihm am Sonntag die Rückkehr in die Erfolgsspur. Mit seinen Einzelerfolgen gegen Michael Willen und Dirk Moldenhauer kann er mehr als zufrieden sein. Gegen Dirk gelang es ihm sogar, dank einer konsequenten Umstellung seiner Taktik einen 0:2 Satzrückstand aufzuholen. Vielleicht gibt ihm dieser Erfolg die notwendige Sicherheit und das Selbstvertrauen, um in den kommenden Spielen regelmäßiger zu punkten. Das spielerische Potenzial hat er auf jedem Fall.
Deutlich lockerer nimmt Neuzugang Andreas Schubert seine Gegner. Souverän gewann er seine Spiele gegen Fürstenau. Gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen von SSC Dodesheide sah es dann jedoch etwas anders aus. Dirk Moldenhauer war dieses Mal eine Nummer zu groß. Und gegen Michael Willen bedurfte es einer kämpferischen Leistung, um das Spiel zu gewinnen.

Der Sieg gegen Fürstenau war nur möglich geworden, weil Markus Wernsing seine Sternstunde hatte. Gleich beide Einzel konnte er für sich entscheiden. Hoffentlich spielt er weiterhin so mutig auf und zwingt den Gegner immer wieder zu Fehlern. Gegen die „alten Hasen“ vom SSC Dodesheide hat es leider nicht gereicht, um die Erfolgsserie fortzusetzen.
Position 6 ist die zweite Wundertüte in dieser Saison. Am Samstag spielte Harald Niemann seine Routine aus und trug mit seinem Einzelerfolg zum wichtigen Sieg bei. Am Sonntag gab Aaron Dierks seinen Einstand in der 1. Herren. Leider musste er gleich gegen einen variabel aufspielenden Frank Hinrichsen ran und verlor.

Am kommenden Samstag geht die Mission „Nicht-Abstieg“ weiter. Ab 16:30 Uhr schlägt die Mannschaft beim OSC Osnabrück auf. Wir können gespannt sein, in welcher Aufstellung der Gastgeber antritt. Wenn sie komplett ist, dann dürfte es sehr schwer werden zu punkten. Es gibt aber auf jedem Fall im Vereinslokal eine dritte Halbzeit. Darauf freuen wir uns sehr.

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