VfL on tour: SOKo 1899 im Einsatz

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Ein neuer Fall führte am vergangenen Freitag das Quartett mit Susanne Wehrmann, Eckardt Fricke, Stefan Kemper und Martin Poller in die Landeshauptstadt von NRW. Es ist nicht Köln:-) Am Hauptbahnhof nahm sie der in Zivil ermittelnde Kollege Uwe Weng in Empfang.

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Die erste Spur führte die Sportkameraden in das Rotlichtmilieu. Sie inspizierten das „Haus der Freude“. Besitzer dieses Etablissement ist Manes Meckenstock. Dieser Mann ist in der Vergangenheit nicht nur dem Düsseldorfer Ordnungsamt mehrfach negativ aufgefallen, sondern ist auch mit dem Staatsschutz in Berührung gekommen. Nicht zuletzt sein Aufruf, den Stimmzettel bei der anstehenden Bundestagswahl ungültig zu machen, um Staatsgelder an gemeinnützige Einrichtungen zu lenken, erweckte unser Aufsehen. Das Verhör war äußerst unterhaltsam. Um seine Aussagen zu überprüfen, nahmen wir Rücksprache mit seiner Mutter. Sie bestätigte, dass Manes Meckenstock mit Kaffee (aus) ToGo handelt. Sollte uns die Spur tatsächlich nach Afrika führen?

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Die weiteren Hinweise führte die in lila-weiß gekleideten Ermittler am Abend in den Medienhafen, dem Aufenhaltsort der Düsseldorfer Schickeria. Aufregende Gestalten förderten den Verdacht, dass der Täter in der High-Society der Landeshauptstadt (es ist nicht Köln) zu suchen ist. So bot es sich quasi an, am Samstag das höchstdotierte Poloturnier in Deutschland aufzusuchen. Mit gutem Vorbild voran fuhren die Hobbykommissare mit dem Fahrrad zu dieser attraktiven Veranstaltung in den Norden Düsseldorfs. Auf dem Weg dorthin wurde deutlich, dass der letzte Einsatz schon etwas länger her war. Erste Ermüdungserscheinungen zeigten sich bei einigen Teammitgliedern. War die erste Nacht doch zu kurz gewesen? Stefan Kemper meldete zumindest extreme Ruhestörungen aus dem benachbarten Bett.

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Auf dem Gelände des Poloturniers angekommen, sollte sich zeigen, dass die Entscheidung, der Spürnase zu folgen, keine schlechte war. Unmittelbar am Spielfeldrand und in unmittelbarer der VIP-Zeltes konnten angeblich gebrauchte Bentleys zu Kaufpreisen bis zu 350.000 Euro bestaunt werden. Sollte es sich vielleicht um Schmuggelware handeln? Wird hier vielleicht Geld im großen Stil gewaschen? Die während des Poloturniers geführten Gespräche brachten keine neuen Erkenntnisse. Auch die Inspizierung der Nobelkarossen, mit denen das Publikum angereist war, verlief ergebnislos. Daraufhin machten sich die VfLer auf dem Weg nach Kaiserswerth.

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Der Besuch der sehenswerten Altstadt mit der Kaiserpfalz direkt am Rhein gelegen endete mit dem Besuch eines Biergartens direkt am Rhein. Von dort beobachteten sie den Autoverkehr mit der Fähre. Wurden hier vielleicht die Autos außer Landes gebracht? Der Rhein-Kreis Neuss ist mit seinem Neusser Hafen bekannt für das Umschlagen von Autos im großen Stil. Also machten sich die Fünf auf und setzten mit der Fähre über. Die Strapazen auf dem Fahrrad bei herrlichem Wetter sollten belohnt werden. Am späten Nachmittag kehrten sie im Sonnendeck ein, eine künstlich hergestellte Strandlocation mit Chil-Out-Charakter. Nach ein paar Drinks setzten Susanne, Eckardt, Stefan, Martin und Uwe ihre Fahrt fort. Bei Einbruch der Dunkelheit erreichten sie wieder ihre Station in Düsseldorf. Nachdem sie sich kurz frisch gemacht haben, ging es dann weiter in die Düsseldorfer Altstadt. Vielleicht konnten die Einheimischen in der Liefergasse konstruktive Hinweise geben, um den Fall zu lösen. Nach mehreren Vorfällen in der jüngsten Vergangenheit waren die Amtskollegen in Blau sehr präsent. An diesem Abend blieb aber alles ruhig. Völlig erschöpft kehrten die Ermittler zurück und suchten so gegen 3 Uhr in der Früh ihr Bett auf.

Am nächsten Tag (Sonntag) ließen es die Fünf etwas ruhiger angehen. Bei einem ausgiebigen Brunch gingen sie die gesammelten Indizien noch einmal durch. Das (Doppelkopf)Blatt führte immer zu unterschiedlichen Ergebnissen. Am Ende stand jedoch fest. Der Fall war bereits gelöst. Die SOKO machte an diesem wunderbaren Wochenende ihrem Namen alle Ehre: Spaß Ohne KOmpromiss. So konnten die letzten Stunden vor der Rückfahrt nach Osnabrück völlig entspannt über dem Rhein genossen werden.

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Der nächste Fall sollte bereits auf uns warten. Er wird die Sportkameraden vielleicht in den hohen Norden Deutschlands führen.

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