Jubel, Trubel, Traurigkeit

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In einem dramatischen Spiel voller Emotionen und mit teilweise sehenswerten Ballwechseln verlor der VfL gegen den Favoriten BSV Holzhausen knapp mit 7:9.

Dabei sah am Anfang alles nach einem Sensationssieg für den VfL aus. 3:0 stand es nach den Eingangsdoppeln, wobei man mit den Siegen von Franck/Linnenberg (3:1 gegen Kuhlmann/Gödde) u. Habekost/Kersenfischer (3:1 gegen Klostermann/Gensch) durchaus gerechnet hatte, nicht aber mit dem Erfolg von Scharmacher/Heinemeyer mit 3:1 gegen eines der besten Doppel der Liga Flaspöler/Dransmann. Als Michael Franck, der an diesem Tag in überragender Form spielte, seinen Gegner Flaspöler mit 3:0 beinahe schon deklassierte, standen die Zeichen für den VfL eigentlich auf Sieg. Doch der Favorit aus Holzhausen kam nach vier gewonnenen Spielen in Folge wieder zurück. Nur Uli Kersenfischer, z.Z. auch in sehr guter Form, konnte zwischenzeitlich sein Spiel mit 3:1 gegen Gödde gewinnen. Anschließend setzte sich Michael Franck in dem Spiel der Spiele mit 3:2 gegen Kuhlmann durch und brachte dem VfL somit die 6:4 Führung. Und wieder schlug der Gast aus Holzhausen zurück. Nur Uli Kersenfischer konnte auch noch sein zweites Einzel mit 3:1 gegen Gensch gewinnen, alle anderen Spiele gingen für den VfL verloren. 7:8 stand es also vor dem Abschlussdoppel und Michael Franck und Mike Linnenberg, der im Einzel sehr unglücklich verloren hatte, gaben gegen Flaspöler/Dransmann alles, um dem VfL wenigstens noch das Unentschieden zu retten. Die Spannung war kaum noch zu ertragen und keiner der Zuschauer wich aus der Halle. 11:7, 11:13, 13:11, 9:11, 10:12 endete schließlich das Doppel mit einem bitteren Ende für den VfL, und der Gast aus Holzhausen konnte sein Glück kaum fassen, dieses verloren geglaubte Spiel am Ende noch für sich entschieden zu haben.

Der VfL hat bewiesen, dass er in dieser Liga durchaus bestehen kann und geht gestärkt in die beiden Auswärtsspiele am kommenden Samstag in Cloppenburg und am Sonntag in Essen.

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