Am Ende glücklicher Sieger

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In ihrem vorletzten Heimspiel der Hinrunde trafen die 1. Herren auf einen gleichwertigen Gast vom BSV Holzhausen und mussten in einem vierstündigen Marathonmatch bis zum Schluss um den Sieg bangen. Die Ausgeglichenheit des Kampfes zeigt sich schon darin, dass allein 7(!) Spiele im fünften Satz entschieden wurden, davon nur drei für den VfL.

Der Gast führte nach den Doppeln mit 2:1. Franck/Habekost verloren mit 0:3 gegen Flaspöler/Dransmann und Linnenberg/Scharmacher nach 2:0 Satzführung noch 2:3 gegen Klostermann/Gensch.
Danach bauten die Gäste ihre Führung sogar auf 5:2 aus, nachdem Michael Franck (2:3 gegen Flaspöler), Uli Kersenfischer (2:3 gegen Klostermann) und Mike Linnenberg (1:3 gegen Dransmann) ihre Spiele verloren hatten. Zu diesem Zeitpunkt glaubten wohl nur noch die kühnsten Optimisten an einen Sieg des VfL. Doch die Mannschaft kam noch einmal, gewann die nächsten vier Spiele hintereinander und führte urplötzlich mit 6:5. Anschließend sorgte der Gast durch die Niederlage von Uli Kersenfischer (0:3 gegen Dransmann) für den 6:6 Gleichstand.

In einem vorgezogenen Spiel hatte Bonne Habekost bereits mit 2:3 gegen Mierau verloren, sodass es vor dem letzten Einzel und dem Abschlussdoppel 7:7 stand. Alles kam nun auf den Cäptn des VfL an, der im letzten Einzel des Spiels auf Markus Gensch traf und der sich als recht unangenehmer Gegner erwies. 2:0 führte der Gast, denn Peter Scharmacher kam zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Doch der „Alte Wolf“ schlich sich wieder heran, sorgte für den 2:2 Satzausgleich und bezwang seinen Gegner schließlich mit all seiner Erfahrung im fünften Satz mit 11:4.

Es kam nun auf das Abschlussdoppel Saini/Kersenfischer an, das sichere Unentschieden doch noch in einen nicht mehr geglaubten Sieg umzuwandeln. In einem hochklassigen Spiel wurde das sehr starke Doppel Flaspöler/Dransmann mit 3:2 besiegt, wobei das 11:9, 9:11, 9:11, 11:7 und 11:5 wohl alles über die Dramaturgie aussagt. Am Ende stand der VfL als glücklicher Sieger dar, weil am Schluss die kämpferische Einstellung in einem ausgeglichen Spiel ausschlaggebend war.

Noch lange nach Spielschluss wurde gemeinsam mit den zahlreichen Fans, denen an Spannung und spielerischen Schmankerln vieles geboten wurde, und den Gästen bei reichlich „Flüssigkeitsausgleich“ über das Spiel gesprochen, wobei die freundschaftliche Atmosphäre zwischen beiden Mannschaften hervorzuheben wäre und sich der Gast aus Holzhausen als fairer Verlierer erwies.

In seinem letzten Heimspiel trifft der VfL am übernächsten Samstag, den 1.12. um 16 Uhr in der Backhausschule auf die Mannschaft des VfL Emslage, die wieder auf ihren Spitzenspieler Schepers zurückgreifen kann und damit gestärkt zum VfL anreist.

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