VIERTE-Cup 2006

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20060525

Der diesjährige Gewinner des VIERTE-Cup heißt Martin Poller. Er bezwang in einem spannenden Finale Uwe Weng aus der ersten Mannschaft. Gemeinsame Dritte wurden Karsten Lytze und Stephan Scheer. Wir beglückwünschen die Tischtennisfreunde zu ihrer hervorragenden Leistung.

Wie in jedem Jahr fand auch in diesem der VIERTE-Cup statt. Ursprünglich ist er aus einem internen Turnier der vierten Mannschaft entstanden. Mittlerweile ist der Teilnehmerkreis auf langjährige Vereinsmitglieder und insbesondere ehemalige Spieler der Mannschaft erweitert worden, so daß ein beachtliches Teilnehmerfeld entstanden ist.

Um die Klassenunterschiede zu kompensieren müssen mittlerweile höher spielende VfLer gegenüber den Kameraden aus der vierten Mannschaft Punkte vorgeben (1 Punkt pro Klasse). Die Auswirkungen dieser Regelung bekam Uwe Weng aus der ersten Mannschaft (demnächst Bezirksliga) gleich im ersten Gruppenspiel gegen Karsten Lytze zu spüren. Er verlor in einem engen Spiel im fünften Satz zu Neun. Diese Niederlage ist für den Turnierhasen Uwe aber typisch. Im weiteren Turnierverlauf steigerte er sich von Spiel zu Spiel und erreichte souverän das Finale. Auf dem Weg dorthin schlug er den letztjährigen Gewinner Stephan Scheer glatt in drei Sätzen.

Einen ähnlichen souveränen Lauf hatte Martin Poller an diesem Tag. Mit neuem Spezialmaterial ließ er in der Gruppe Susi Wehrmann, Xetao Zhang und Stephan Scheer hinter sich. Das Halbfinalspiel gegen Karsten Lytze sollte für ihn das Schlüsselspiel schlechthin werden. In einem dramatischen Match gewann Martin ganz knapp in fünf hart umkämpften Sätzen. Danach war erst einmal eine kleine Pause angesagt, um sich von den langen Ballwechseln zu erholen. Für das Catering war auch in diesem Jahr ausreichend gesorgt. Der Dank geht vor allem an Karsten, der in diesem Jahr die Turniervorbereitung und -organisation übernommen hatte.

Zum Schluß kam es dann zwischen Martin und Uwe zum Showdown. Zunächst sah alles danach aus, als würde Uwe mit seinem schnellen geraden Spiel das Finale gewinnen. Doch der Fuchs „Martin“ stellte im Laufe des Spiels seine Taktik um und überraschte Uwe das eine oder andere Mal mit unvollstellbaren Block- und Schnittbällen. Am Ende hieß der Sieger verdient Martin Poller. Sein letzter Triumph ist auch schon etwas länger her. Über zehn Jahre musste er auf den erneuten Gewinn des Pokals warten. Uwe begnügte sich mit einem Gutschein von Sport-Profi Münsterland. Er wurde von der Abteilungsleitung gestiftet.

Wer die vierte Mannschaft kennt (nicht nur die diesjährige, sondern auch die Zusammensetzungen der letzten zwanzig Jahre), weiß, dass es nach dem Spiel bzw. Turnier eine zweite Halbzeit gibt. Sie wurde ausgetragen auf der Kegelbahn beim Griechen am Attersee. Bis in die frühen Morgenstunden wurde nicht nur gekegelt, sondern auch viel gelacht, ein bisschen viel getrunken und gegessen. Wer Pumpenkönig geworden ist, kann nicht mehr ermittelt werden. Ein Sieger an diesem Tag sollte auch reichen und hieß: Martin Poller.

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