Vereinsmeisterschaft war wieder ein voller Erfolg.

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Auch wenn der Spaß ganz klar im Vordergrund stand, beginnt dieser Bericht mit den sportlichen Fakten. Sieger und damit Vereinsmeister 2006 wurde die Paarung Alexander Kammel und Julian Kühne.

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Die Sportkameradinnen und -kameraden gratulieren den Beiden von ganzem Herzen. Sie haben es sich wahrlich verdient. In den jungen Jahren ist die Motivation besonders groß, zumal Julian gerade wenige Wochen im Verein ist. Er wird die zweite Mannschaft ab der kommenden Saison hoffentlich mit ähnlich guten Leistungen wie an diesem Tag unterstützen.
Wie schon angedeutet wird das Turnier mit Zweiermannschaften ausgetragen. Die Paarungen sind in einem sehr ausgeklügelten Verfahren von unseren Glücksfeen Bettina Poller und Gabi Behrends ausgelost worden. Sie hatten eine ausgesprochen glückliche Hand. Auf der einen Seite kam das jüngste „Paar“, Alexander Kammel und Julian Kühne zustande. Andererseits bildeten Grete Scharmacher und Friedel Holtgrewe mit über 150 Jahren (Spielerfahrung) das wohl älteste Duo, das es jemals in der Vereinsgeschichte gab. Die Sportkameraden der 1. Herrenmannschaft hatten die große Ehre, mit den zwei Ligen höher spielenden Damen an den Tisch zu gehen.

 

Traditionell wurden zuerst die zwei besten Mannschaften in den beiden Gruppen ermittelt. Bereits in dieser Phase gab es spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Dabei kamen sie nicht nur in den vermeintlichen Spitzenpartien zwischen den Spielern der ersten Herrenmannschaft zustande, sondern auch die anderen Einzel und vor allem die Doppel lösten Begeisterungsstürme bei den wartenden Spieler/innen und Gästen aus. Auch unser Senior, Peter Scharmacher, war stets auf Ballhöhe und beobachtete die Spiele sehr aufmerksam und hautnah.

 

Nach über fünf Stunden standen dann die Sieger fest. Alexander und Julian setzten sich im letzten Spiel des Tages gegen die Kombination Martin Poller und Toni Bartolcic durch. Wer hätte das gedacht. Kein/e Spieler/in der Aushängeschilder eines Vereins, nämlich die ersten Mannschaften, erreichte das Finale. Anschließend floß das Bier in Strömen. Bis dahin begnügten sich die Anwesenden wie es sich für Sportler/innen gehört mit Mineralwasser, Kaffee und Kuchen. Für genügend Flüssigkeit hatte die 1. Herrenmannschaft gesorgt. Sie wollte sich mit dieser kleinen Geste bei allen Fans und Abteilungsmitgliedern für die tatkräftige Unterstützung in dieser Saison bedanken. Die Bilder von Niedermark werden sehr lange in Erinnerung bleiben. Klasse. Wie der Zufall es will ist unser guter Old Pit auch Staffelleiter von der 1. Herren gewesen, so daß dieser Tag zugleich mit einer Ehrung der Mannschaft für das Erreichen der Meisterschaft in der 1. Bezirksklasse verbunden werden konnte.

Mindestens genauso lange dauerte dann die zweite Halbzeit. Es wurden viele gute Gespräche geführt und natürlich auch viel gelacht und getrunken. Der eine oder andere Sportkamerad hat sicherlich auch etwas zu tief ins Glas (oder wollen wir besser Flasche) geschaut. Aber auch dies gehört zu einer ausgelassenen Feier dazu. Dank des trockenen Wetters ging der Plan auf, und es wurde fleißig gegrillt. Hans-Peter Scharmacher produzierte die Würstchen wie am Fließband, so daß der entstandene Hunger sehr schnell gestillt werden konnte. Ein weiterer Sieger konnte auch hier ermittelt werden. Mario Behrends ist ab sofort nicht nur im Tischtennis unsere Nummer 1, sondern auch der einzige Sportkamerad, der eine trockene Toastbrotscheibe innerhalb einer Minute verzehren kann. Herzlichen Glückwunsch zu dieser phänomenalen Leistung.

Aber es gab noch einen weiteren Sieger: das Vereinsleben. Dieser Tag hat wieder Mal gezeigt, dass in Zeiten von Stress und Hektik in Beruf und Familie das Miteinander im Verein den notwendigen Ausgleich darstellt.
Wer glaubt, dass die Vereinsmeisterschaft den Abschluß einer erfolgreichen Saison war, irrt gewaltig. Neben den abendlichen Treffen wird noch der VIERTE-Cup mit Spielern der aktuellen und ehemaligen vierten Herrenmannschaft ausgespielt. Am Rande der Veranstaltung wurden die Stimmen wieder nach einer Fahrt auf die schöne Insel Langeoog laut. Wir dürfen gespannt sein.

Abschließend möchten sich die teilnehmenden VfLer/innen bei den Organisatoren Renate Zierath, Friedel Holtgrewe und Ralf Wöstmann bedanken. Sie haben wie schon im Jahr zuvor einen hervorragenden Job gemacht. Danke.

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