VfL Herren gehen am Stock.

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Die letzten fünf Tage werden die Sportkameraden der ersten und zweiten Mannschaft so schnell nicht vergessen. Leider bleiben sie in schlechter Erinnerung. Wie schon berichtet mußte die 2. Herren bei ihren Spielen gegen Schölerberg und Fürstenau auf Uli Kersenfischer wegen einer starken Grippe komplett verzichten. Und auch Wei-Ye Cheng ließ sich nur aufstellen, damit die Mannschaftskollegen nicht aufrücken mussten.

Da also die Personaldecke der 2. Herren an den Tagen zuvor schon sehr stark strapaziert worden war, musste auch die 1. Herren weitere Ausfälle aufgrund von Verletzungen hinnehmen. Nur wenige Stunden vor dem Spiel gegen Oesede war unser Leistungsträger Michael Franck gezwungen, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Damit stand der ersten Mannschaft das komplette obere Paarkreuz in keinem gesunden Zustand zur Verfügung. Diese große Lücke kann ab einer gewissen Leistungsklasse nicht mehr geschlossen werden, vor allem dann nicht, wenn der Kreis der Ersatzspieler ebenfalls eingeschränkt ist.

Um nicht alle aufrücken zu lassen, hat sich Mario Behrends bereit erklärt, gegen SF Oesede in den Einzeln aufzulaufen, obwohl das Risiko für eine erneute Verletzung nicht zu unterschätzen war. Zum Glück ist durch die frühzeitige Belastung kein weiterer Schaden entstanden. Im Doppel wurde er von Martin Poller vertreten. Michael Franck wurde ersetzt durch Harald Niemann, der damit innerhalb von 48 Stunden sein drittes Punktspiel absolvierte. Beiden Spielern gehört größtes Lob für Ihren Einsatz für Mannschaft und Verein.
Wie schon fast zu erwarten stand es nach den Doppeln auch 1:2. Hans-Peter Scharmacher konnte dann zum 2:2 ausgleichen, bevor es zu einem weiteren 2:5 Rückstand kam, der dann wiederum durch das untere Paarkreuz und mario Behrends wett gemacht worden ist. Zur Überraschung aller gewann nämlich Mario quasi im Stand sein zweites Einzel im Trikot des VfL, bevor Hans-Peter Scharmacher gegen Marco Beer gratulieren durfte. Das mittlere Paarkreuz mit Rainer Schmölders und Bonne Habekost hatte an dem Tag einen sehr schweren Stand. Mit letzter Kraft gewann Bonne sein zweites Einzel, während Rainer auch sein zweites Spiel abgeben musste. Damit stand es vor dem zweiten Durchgang im unteren Paarkreuz 6:7. Uwe Weng, der seit Wochen eine konstant gute Leistung bringt, gewann auch sein zweites Einzel souverän, so dass die beiden letzten Spiele entscheiden mußten. Aber Harald Niemann war es deutlich anzumerken, dass die letzten Stunden Kraft und Konzentration gekostet haben. So ging das Spiel trotz eines angeschlagenen Gegners verloren. Von diesem erneuten Rückstand konnte sich die Mannschaft nicht mehr erholen. Die logische Konsequenz war dann, dass auch das Abschlußdoppel an Oesede ging.

Am nächsten Tag ging es dann für die erste Mannschaft mit neuer Kraft und Motivation zum TSV Riemsloh. Um den Ersatzspielern nicht gleich vier Spiele in vier Tagen zuzumuten, ist Alexander Kammel mitgefahren. Auch wenn diesmal Mario Behrends im Doppel antrat, das Ergebnis nach dem Doppel blieb unverändert: 2:1 für den Gegner. Nur das Doppel Drei mit Rainer Schmölders und Uwe Weng, die am Tag zuvor Doppel Zwei spielen mussten, gewann sein Spiel knapp in fünf Sätzen.
Jetzt nahm das Spiel aber einen sehr seltsamen Verlauf, mit dem niemand gerechnet hatte. Das obere Paarkreuz mit Mario und Hans-Peter gewann sensationell alle vier Partien, während das mittlere Paarkreuz stets gratulieren durfte. Aufgrund der Siege im unteren Paarkreuz im ersten Durchgang erarbeitete sich die Mannschaft sogar eine 7:5 Führung. Sie konnte allerdings leider nicht bis zum Ende gehalten werden. So mußte auch Uwe Weng gegen einen kompromisslos agierenden Gegner seine erste Niederlage in der Saison hinnehmen. Auch in diesem Abschlußdoppel zog das Notdoppel mit Bonne und Hans-Peter den Kürzeren.

Wir wünschen allen kranken Spielern gute Besserung und hoffen, dass sie uns bald wieder in alter bekannter Stärke zur Verfügung stehen. Ansonsten wird es schwer sein, die gesteckten Saisonziele für beide Mannschaften noch zu erreichen. Gleich im nächsten Spiel in zwei Wochen wartet vor heimischer Kulisse der Auftsiegskandidat Nummer 1, die Spvg. Niedermark auf die erste Mannschaft.

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