Großer Sport in der Backhaus

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Letzten Donnerstag war es wieder soweit. Gleich vier Mannschaften des VfL zeigten großen Sport in der kleinen Turnhalle der Backhausschule: 1. Jugend, 2. Herren, 3. Herren und 4. Herren. Unsere Jugendmannschaft mußte sich mit der zweiten Mannschaft vom TSG Burg Gretesch auseinandersetzen. Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung gewesen. Unsere Jungs hatten den Gegner jederzeit im Griff und gewannen deutlich.

Auch bei den Herren sollte der Gegner an diesem Tag Gretesch heißen. Die zweite Mannschaft des VfL durfte gegen die vierte Mannschaft aus Gretesch antreten. In der vergangenen Saison wäre SV Schinkel 04 unser Gast gewesen. Aber aufgrund der Fusion zwischen den beiden Vereinen ist die Mannschaft komplett in das Gefüge der Gretescher Mannschaften übernommen worden. Während der VfL II in Best- und voller Besetzung (mit sieben Sportkameraden) antreten konnte, hat Gretesch auf seine Nummer 1, Marc Scheundel verzichtet, der aufgrund der zeitlichen Ungewißheit seiner Ankunft nicht aufgestellt worden ist. Während das dritte Eingangsdoppel lief, ist er in der Halle eingetroffen. Trotzdem blieb es bei den sechs Kameraden, die auch im Doppel angetreten waren. Nach den ersten drei Doppeln führte Gretesch mit 2:1. In den Einzeln lief es dann für den VfL besser. Das obere Paarkreuz mit Uli Kersenfischer und Harald Niemann konnte wieder einmal überzeugen. Das Schlüsselspiel für den späteren Gesamtsieg war vermutlich das zweite Einzel von Uli gegen Andreas Günther. Nach 0:2 Satzrückstand bog er das streckenweise hochklassige Spiel noch um. Auch Haralds zweites Spiel gegen Mirco Kretschmer war nichts für schwache Nerven. Wieder einmal hat seine Routine im variablen (Schnitt-)Spiel den Ausschlag gegeben.
Im mittleren Paarkreuz durften dann unsere jungen Wilden ran. Von Beginn an war Alexander Kammel anzumerken, dass er auf Wiedergutmachung an dem Abend aus war. Mit einer konzentrierten Leistung gewann er beide Spiele gegen Christoph Piepmeyer und Lars Grundt. So wollen wir ihn spielen und siegen sehen. Auch Wei-Ye Cheng ging engagiert zur Sache. In den spielentscheidenden Situationen war ihm aber anzumerken, dass er noch Trainingsrückstand hat bzw. Matchpraxis fehlt. Er hatte auch das erste Spiel in der Saison nicht mitgemacht. So gingen beide Spiele an die Freunde aus Schinkel/Gretesch.
Das untere Paarkreuz sollte für die restlichen notwendigen Punkte sorgen. Sowohl Dieter Born als auch Ralf Wöstmann hatten einen guten Tag erwischt und gewannen in ihrer unnachahmbaren Art ihre Spiele. Ralfs Punkt gegen Günter Hartung, der Marc Scheundel vertrat, sollte dabei den 9:6 Endstand markieren. Nach guter alter Tradition bekommt er damit den Titel „Matchwinner“ verliehen. Insgesamt muß man den Jungs eine geschlossene Mannschaftsleistung attestieren. So kann es weitergehen. Mit dieser erbrachten Leistung muß sich die Mannschaft in der 2. Bezirksklasse nicht verstecken und um den Klassenerhalt bangen.

Das dritte Punktspiel an dem (Trainings-)Tag bestritten dann unsere 3. und 4. Herren, die beide in der Kreisliga auf Punktejagd gehen. Diese Begegnung kann schon fast zu den Klassikern gezählt werden. Ab dieser Saison bestehen die Mannschaften in der Kreisliga allerdings nur noch aus vier Spielern. Wer dadurch aber zu der Schlußfolgerung kommt, dass die Spieldauer kürzer ausfällt, sollte sich geirrt haben. Das Spiel dauerte annähernd solange wie das der 2. Herren. Maßgeblichen Anteil sollten die Paarungen Stephan Scheer gegen Friedel Holtgrewe und Eckhardt Fricke gegen Susanne Wehrmann haben. Letztere half in der dritten Mannschaft aus. Sie demonstrierten Schnittvariationen (mit und ohne Matrial) auf höchstem Niveau. Vor allem Stephan und Ecki zeigten sich dabei deutlich verbessert gegenüber dem ersten Spiel.
Beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt. Die Führung wechselte zwischen den Mannschaften mehrfach. Am Ende hieß es wieder einmal: Unentschieden (6:6).
Nach über drei Stunden Tischtennis in der Turnhalle wechselten die Sportkameraden dann die Lokalität und feierten ihre gewonnenen Spiele und Punkte wie gewohnt im Cafe Untreu. Erst nach Mitternacht sollte ein geselliger Abend zu Ende gehen.

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