VfL on tour: Langeoog

Download PDF

20050711a

Am Freitag, den 01.07.05, war es endlich wieder soweit. 11 Sportsfreunde brachen zusammen mit einer 1 Sportsfreundin nach Langeoog auf. Fast schon traditionell lud Harald Niemann seine Mannschaft in sein Domizil auf Langeoog ein, weil sie in diesem Jahr die Meisterschaft errungen hat. Doch diesmal gab es eine Besonderheit. Nicht nur die zweite Herrenmannschaft, sondern auch die 3. Herren und Uwe Weng aus der 1. Mannschaft kamen in den Genuß eines super Wochenendes.
Mit zwei Großraumlimousinen ging es um 13 Uhr los. Man könnte schon meinen, dass die Fahrt wie immer verlief. Das erste (Flensburger) Pils wurde getrunken, und die übliche Pinkelpause für die blasenschwachen Sportkollegen durfte auch nicht fehlen. Pünktlich in Bensersiel angekommen zeigte sich das Wetter an der Küste bereits von seiner besten Seite. Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein stieß die Fähre in Richtung Insel in See (oder besser gesagt ins Wattenmeer). Wie schon bei den letzten Besuchen sollte uns auch in den darauffolgenden beiden Tagen das Wetter nicht im Stich lassen.

20050711b

Im Hafen von Langeoog angekommen ging die Fahrt mit der Inselbahn weiter in Richtung „Zentrum“. Von dort sind es nur noch wenige Gehminuten bis zum Haus „Bumerang“. Aufgrund der erhöhten Personenzahl durften zwei Herren (im Doppelzimmer) und die Dame (im Einzelzimmer) in den Genuß eines Hotelzimmers kommen, welches im weiteren Verlauf nur als Schlafgelegenheit genutzt worden ist. Diese Besonderheit führte aber gleich zum „Sprich des Wochenendes“, der des öfteren noch für Erheiterung sorgen sollte. Als Martin, Stefan und Susi im Hotel eincheckten, wurde Susi als Nutzerin des Einzelzimmers, das eigentlich ein Doppelzimmer war (nur so als Hintergrund), vom Portier gefragt, wie viele Schlüssel sie brauchen würde. Ihre kesse Antwort: „Eigentlich brauche ich 11 Schlüssel“. Da konnte sich auch die Hoteldame ein Lächeln nicht verkneifen.
Nachdem also die Formalitäten geklärt waren, begann der gemütliche Teil des Abends. Bei leckeren Hähnchenkeulen und Salaten (danke an die Mithelfer/innen) wurde auf der Terrasse vor Haralds Haus locker geplauscht. Zu später Stunde brachen wir Zwölf dann in Richtung „Düne 13“ auf. Dass wir VfLer nicht gerade auf dem Mund gefallen und weltfremd sind, hat sich auch dort gezeigt. Die ersten Kontakte zu Inselbewohner/innen und Urlauber/innen waren schnell geknüpft, so daß es ein abwechslungsreicher Abend wurde. Besonders unsere Youngster, Alex und Wei-Ye zog es immer wieder auf die Tanzfläche. Aber auch die Freunde des gehobenen Alters wollten (auch manchmal mit Widerwillen) zeigen, dass noch junges Blut in ihren Adern fließt. Der Alkoholspiegel wurde auch so langsam an die Schmerzgrenze getrieben. An diesem Abend sollte sie aber nur angekratzt werden, so dass der Samstag noch für alle ertragbar sein sollte. Selbst Uwe fand nach langer Zeit wieder Geschmack an dem kühlem hellen Getränk, das sich Bier nennt.

20050711c

Gemäß Haralds Motto „Jeder macht das was er mag.“ fanden die letzten VfLer erst gegen halb sieben das Bett. Friedel Holtgrewe und Uwe Weng waren zu dem Zeitpunk schon wieder unterwegs in Richtung Strand, um entweder ein kühles Bad in der bereits recht warmen Nordsee (20 Grad) zu nehmen oder einfach nur bei Meeresrauschen die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Kein Mitgereister sollte aber während des Wochenendes mehr als 8-10 Stunden Schlaf bekommen. So waren es auch Uwe und Friedel an beiden Tagen, die das Frühstück mit frischen Brötchen und Kaffee vorbereiteten.
Der Samstag wurde erwartungsgemäß größtenteils am Strand verbracht. Bevor es aber dazu kam, durften wir unsere Übernachtungskosten abarbeiten und den Rasen rund um Haralds Haus mähen. Auch dies hat seine Tradition und wurde dankenswerterweise diesmal von Friedel übernommen. Neben Sonnenbaden (oh, war das heiß), Schwimmen, Strandfußball und Drachensteigen wurde auch der Intellekt beim Doppelkopf gefordert. Schließlich waren wir laut Martin Poller nicht zum Spaß auf Langeoog. Ralf Wöstmann und Harald Niemann zog es dann doch zum Beachvolleyballturnier für Hobbyspielerinnen und -spieler, das überraschenderweise an dem Wochenende stattfand. Stephan Scheer, der offensichtlich am meisten mit dem fehlenden Schlaf zu kämpfen hatte, stieß erst am frühen Nachmittag zum Rest der Lila-Weißen am Strand.
Als würden die sportlichen Aktivitäten bei den Temperaturen und Alkoholspiegel nicht schon ausreichen, zog es Friedel und Martin gegen Abend noch auf den Tennisplatz. Das Abendessen mit leckeren Grillwürstchen und -fleisch sowie Salaten wurde dann wieder gemeinsam bei Harald auf der Terrasse eingenommen. Es war dann auch wieder der Zeitpunkt gekommen, die Promillegrenzen erneut anzuheben. Die letzten Flaschen Bier und Rotwein sollten wieder erst in den frühen Morgenstunden geleert werden. Dazwischen fanden wir uns auf dem Sportplatz ein, wo aufgrund des bereits angesprochenen Turniers eine riesige Fete mit DJ und Disco veranstaltet wurde. Vereinzelt konnten die bereits am Freitagabend geführten Gespräche mit Gleichgesinnten wieder aufgenommen und fortgeführt werden. Die Welt (oder doch nur die Insel ?) ist schon klein.
Die Strapazen der letzten beiden Tage und Nächte waren den Mitgereisten am Sonntag doch anzusehen. Nur langsam und verspätet krochen sie aus ihren Betten. Das Frühstück wurde zum Zeil mit verschlossenen Augen eingenommen. Zum Glück hatte Petrus ein Einsehen mit den kopfschmerzgeplagten VfLer und ließ die Sonne hinter den Wolken. Um den Kreislauf doch in Schwung zu bringen beschlossen Susi, Harald, Wei-Ye und Uwe eine Radtour über die Insel. Vorbei am Vogelschutzgebiet, aus dem sanfte Töne zu hören waren, ging es zum Hafen. Dort wurde wieder Rast gemacht. Bei einem Glas Bitter Lemon verfolgten sie das Treiben vor dem Restaurant und konnten beobachten wie die Herren vom Bundesgrenzschutz wie Cowboys die Gegend ins Visier nahmen.
Andere trieb es noch einmal ins Zentrum, um nach Souvenirs zu suchen, oder legten sich noch einmal aufs Ohr. Nach dem Verfolgen des Formel 1 Rennens im Fernsehen wurde es dann doch etwas Lebhafter. Schließlich sollte das Haus Bumerang wieder in einem aufgeräumten Zustand verlassen werden. Jeder packte nochmal an und wollte seine Hansmannsfähigkeiten unter Beweis stellen.

20050711d

Um vier Uhr hieß es dann doch von der Insel Abschied nehmen. Ein super Wochenende sollte damit enden. Die Heimreise verlief staufrei, so daß Osnabrück uns gegen 19.30 Uhr wieder hatte.
An dieser Stelle möchten sich die Mitfahrer bei Harald noch einmal dafür bedanken, dass er auch in diesem Jahr die Fahrt ermöglicht hat. Es war wieder für alle Beteiligten ein unvergessenes Wochenende. Danke sagen
Susanne Alexander Wei-Ye Martin Toni Stefan Stephan Ecki Ralf Friedel und Uwe.

Kommentieren ist nicht möglich.